Das Museum

Das Museum von Zoppot existiert seit 2001. Die neue Einrichtung wurde damals vom Zoppoter Stadtrat im Rahmen des Hundert-Jahre-Jubiläums der Stadt Zoppot gegründet. Für ihren Sitz wurde die alte, 1903 vom Danziger Kaufmann Ernst August Claaszen erbaute Villa gewählt, die im Herbst 2001 dem neuen Zweck angepaßt und gründlich restauriert wurde. Während der in den Jahren 2001-2006 durchgeführten Restaurierungsarbeiten hat man den ursprünglichen Zustand des Gebäudes unter der Berücksichtigung der neuen musealen Funktionen wiederhergestellt. Die Repräsentationsräume im Erdgeschoß der Villa wurden für die Dauerausstellung der altertümlichen historischen Innenräume bestimmt. Diese wurden aufgrund der photographischen Archivdokumentation rekonstruiert, die dem Museum in den Jahren 2001-2003 von Frau Ruth Koch, geb. Claaszen, der Tochter des ersten Hauseigentümers übergeben wurde. Im Obergeschoß in den alten Schlafzimmern befinden sich die Säle für Zeitausstellungen, während das Dachgeschoß die Arbeits- und Büroräume beherbergt. Im alten Keller befindet sich ein Restaurant. Im Gebäude wurde auch ein Personenaufzug für behinderte Personen montiert. Die Renovierungsarbeiten umfaßten außerdem eine Revitalisierung des weitläufigen Gartens, der die Villa umgibt, und die Rekonstruktion der altertümlichen Umzäunung des Grundstücks. Das Museum von Zoppot ist nur einige zehn Meter vom Strand entfernt. Es steht in dem für Touristen attraktiven Seeuferstreifen, und wird von den Einwohnern Zoppots und der Dreistadt sowie von den Touristen gern besucht.

 

Der Professor-Jerzy-Stankiewicz-Preis

dyplomAm 1. Oktober 2009 während der Feier im Museum von Zoppot erhielt die Museumsleiterin Małgorzata Buchholz-Todoroska mit ihrem Team den Professor-Jerzy-Stankiewicz-Preis für die Realisierung der Ausstellung und des Katalogs „Paul Puchmüller. Der Architekt, der Zoppot in eine Stadt verwandelt hat”. Der Preis wird von den Danziger Abteilungen des Denkmalpflegevereins und des Kunsthistorikervereins, sowie von der Abteilung für die Restaurierung der Kunstwerke des Polnischen Künstlerverbands verliehen.

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Museale Ereignisse des Jahres – SYBILLA 2008

Am 18. Mai 2009 hat das Museum von Zoppot vom Herrn Bogdan Zdrojewski, dem Minister für Kultur und Nationalerbe, während einer Feier im Königlichen Schloß in Warschau zwei Preise entgegengenommen, die uns das Jury des Wettbewerbs „Museale Ereignisse des Jahres – SYBILLA 2008” verliehen hat: Den 1. Preis in der Kategorie historische und biographische Ausstellungen für die Organisation der Ausstellung „Józefa Wnukowa 1911-2000. Gründer und Schaffende der Zoppoter Schule”, sowie den 3. Preis in der Kategorie technische Ausstellungen für die Organisation der Ausstellung „Paul Puchmüller. Architekt, der Zoppot in eine Stadt verwandelt hat“.

 

Die Ausstellung, die Frau Professor Wnukowa gewidmet war, entstand in Zusammenarbeit mit der Kunstakademie in Danzig und der Staatlichen Kunstgalerie in Zoppot. Es war die erste monographische Ausstellung über die berühmte Professorin, die fast ihr ganzes Leben lang mit unserer Stadt und Region verbunden war. Die Ausstellung über den ersten Zoppoter Stadtarchitekten, mitfinanziert von der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit, war schon die dritte Präsentation aus dem Zyklus über die Zoppoter Architekten aus der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.

 

Die Verleihung von zwei Sybilla 2008-Preisen hat für unser Museum eine große Bedeutung. Wie die Organisatoren des Wettbewerbs selbst schreiben, „bestätigt die Auszeichnung in diesem Wettbewerb den höchsten Ranges einer musealen Institution auf der kulturellen Landkarte des Landes”. Es ist ein freudiges Fest für Zoppot und für sein Museum!

 

   

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